Arbeitsweise von Fußballschulen

Die Talentförderung in den Fußballschulen besteht aus der Sichtung und individuellen Förderung talentierter Kinder und Jugendlicher. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung und Ausprägung des technisch-taktischen Niveaus. Um dies zu ermöglichen, trainieren meistens mindestens 2 oder 3 (manchmal auch mehr) Trainer und Betreuer mit den talentierten Nachwuchskickern. Es ist kein Training einer Auswahlmannschaft, sondern eine zusätzliche, Vereinsergänzende Form von Fördertraining.


Jedes Kind soll, unabhängig von der Vereinszugehörigkeit und dem Wohnort, die Chance haben, sich für ein zusätzliches Training in den Fußballschulen zu empfehlen.
Das Training sollte auch aus gesundheitlichen Gründen in der richtigen Sportbekleidung ausgeführt werden.


In den meisten Fußballschulen beginnt das Training in den so genannten Stützpunkten bereits am frühen Nachmittag mit Kindern der jüngeren Jahrgänge der F- Jugend und E- Jugend. Grundsätzlich kann das Stützpunkttraining der diversen Fußballschulen bereits mit 5 Jahren besucht werden. Hier gilt es natürlich, überwiegend spielerisch erste Schritte im Fußballsport zu erlernen und zu festigen. Je älter die Kinder oder Jugendlichen sind, umso umfangreicher und intensiver, aber auch anspruchsvoller wird das Training und der Trainingsinhalt.

Das Konzept und die damit verbundenen Lerninhalte sind für alle Fußballschulen eine verbindliche Grundlage für das Training und die Förderung der Kinder und Jugendlichen. Die Umsetzung, d.h. die inhaltliche Gestaltung, die Übungsauswahl und die konkrete Planung der einzelnen Trainingseinheit liegt in der Verantwortung der Trainer am Trainingsstützpunkt der Fußballschulen.

Es geht hier ausschließlich um die Kinder und Jugendlichen, um deren Entwicklung und Ausbildung. In der heutigen Zeit ist der Weg zum erfolgreichen Fußballer nur noch durch intensive Schulung möglich. Hier zählen die Wiederholungen in Tausenderschritten, die qualifizierte Ausbildung durch geschulte Trainer. Diese Arbeit können die Vereinstrainer nicht durchführen. Der Vereinstrainer, der für den Nachwuchs eine unverzichtbare Arbeit leistet, muss sich um seine ganze Gruppe kümmern und auch den vermeintlich Schwächeren fördern. Dabei kommt das Talent oftmals zu kurz. Und hier liegt das Problem. Die jungen talentierten Nachwuchsfußballer in Deutschland scheitern in der Regel wegen Unterforderung.

Die Teilnahme der Spieler an den regelmäßigen und speziell auf die Talente und Fähigkeiten der einzelnen Fußballer zugeschnittenen Einheiten sollen also eine sinnvolle Ergänzung zum Vereinstraining sein und Ihre Kinder verbessern. Sei es die Beidfüssigkeit, die Kopfball- oder Torwarttechnik oder die Fähigkeit, Laufwege und Systeme zu beherrschen.

Keine Frage, das ein Kind von einem Profifußballer oder Profitrainer einiges abschauen kann - nur kontinuierlich beibringen tut dies eher ein Trainer, der mit Kindern umgehen kann und schon lange Jahre mit Kindern an der Basis gearbeitet hat.

Die Aufgabe der Fußballschulen soll es nicht sein, Spieler zu vermeintlich "Besseren" Vereinen zu vermitteln. Auch dann nicht, wenn Übungsleiter selbst in Vereinen tätig sind. Denn die Kinder sind in Ihren Clubs am besten aufgehoben. Ein Wechsel macht in den älteren Jahrgängen sicherlich Sinn. Dann nämlich, wenn das Kind einen professionellen Weg einschlagen kann.

  • Kein Fußballer kommt als Europameister oder Pokalsieger auf die Welt.
  • Alle Fertigkeiten und Fähigkeiten müssen erlernt werden. Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich das vorhandene und von der Natur gegebene Talent.
  • Dieses muss entdeckt werden. Und dann heißt es gezielt aufbauen und fördern.



Das ist die wesentliche Aufgabe von Fußballschulen!
Die Vereinstrainer tun dabei den ersten und sehr wichtigen Schritt, in dem Sie den Kindern im Vereinstraining die Grundfertigkeiten beibringen.

Eine Fußballschule, welche den Nachwuchs fördern, sollte daher nicht als konkurenz zu den Vereinen angesehen werden, sondern als Partner der die Vereine Ergänzend unterstützt, bzw. die Kinder und Jugendlichen vereinsergänzend trainiert. Sicherlich gibt es unter den vielen Fußballschulen auch "schwarze Schafe", die den Sinn nicht sehen oder auf eigenes Gutdünken handeln, aber das sollten wohl wirklich Einzelfälle sein, wie es sie in jedem Bereich gibt.

Eine Fußballschule die bereits sehr viel positives Feedback von Eltern und Presse hat, ist JuniorChamp.de aus Erlenbach am Main.

In den nächster Zeit wird hier für Fußballschulen eine kostenlose Möglichkeit geschaffen sich mit Bildern und Text vorzustellen, für Ideen und Vorschläge bin ich immer zu haben.