Warum Hedge-Fonds-Manager Paul Tudor Jones ein großer Fan von Bitcoin ist?

Kürzlich wurde bekannt, dass der leitende Fondsmanager Paul Tudor Jones nun ein großer Fan von Bitcoin als Absicherung gegen die Inflation ist. Es scheint, dass er kürzlich einen Sinneswandel hatte.

Sie haben es vielleicht schon gelesen, aber Paul Tudor Jones ist jetzt offiziell ein Fan von Bitcoin (BTC). Nur wenige Medien berichteten jedoch, warum der amerikanische Hedgefondsmanager plötzlich ein Fan der führenden Kryptowährung war. Er erläuterte seine Argumentation in seinem Investorenbrief vom Mai 2020.

Bitcoin ist im Vergleich zu Gold unterbewertet

Paul Tudor Jones hat kürzlich Wellen geschlagen, als er Bitcoin (BTC) als Absicherung gegen die Inflation unterstützte. Seine Argumentation war einfach, wie im BVI-Brief an die Investoren vom Mai 2020 erläutert wurde:

Bitcoin… erzielt 66% des Goldwertes als Wertaufbewahrungsmittel, hat aber eine Marktobergrenze, die 1/60 des Goldwertes beträgt. Irgendetwas scheint hier nicht in Ordnung zu sein, und meine Vermutung ist, dass es der Preis von Bitcoin ist.

Jones glaubt, dass sich die Staatsschulden zu schnell anhäufen. „Das Drucken von Geld ist eine schwer zu überwindende Gewohnheit“, heißt es in dem Brief. Anleger sollten daher angesichts der Inflationsängste nach Alternativen suchen. Gold ist eine offensichtliche Alternative, aber Jones verteidigt Bitcoin auch ausführlich als Investition.

Letztendlich erfüllt Bitcoin laut Jones vier Kriterien, die es zu einer geeigneten Absicherung gegen die Inflation machen: Es ist (1) vertrauenswürdig, (2) liquide, (3) tragbar und besitzt (4) Kaufkraft. Im Vergleich zu Gold ist Bitcoin nach Jones‘ Einschätzung als Anlageklasse grundlegend unterbewertet.

Ist Bitcoin sicherer als eine Anlage in Gold?

Institutionelle Akteure nehmen Notiz

Paul Tudor Jones ist ein weiterer Großinvestor, der die führende Kryptowährung als Absicherung gegen die Inflation ins Auge gefasst hat. Eine solche Erzählung ist von Bitcoin-Enthusiasten häufig zitiert worden und bildet den Kern des Wertversprechens.

Jones bemerkt Bitcoin zu einem günstigen Zeitpunkt. Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie kaufen die meisten großen Zentralbanken Vermögenswerte in Rekordhöhe auf. Allein im März kauften die Zentralbanken der Länder der „Gruppe der Sieben“ etwa 1,4 Billionen Dollar an finanziellen Vermögenswerten. Auch die Staatsverschuldung ist in die Höhe geschnellt. Die Staatsverschuldung der USA hat kürzlich 25 Billionen Dollar überschritten. Offenbar reichte das aber nicht aus. Für die Monate April, Mai und Juni plant das US-Finanzministerium, weitere 3 Billionen Dollar aufzunehmen.

Solche Zahlen sind unergründlich, und sie unterstreichen, wie riskant die derzeitige fiskalische und monetäre Situation ist. Bitcoin bietet uns eine Alternative – und Großinvestoren wie Paul Tudor Jones nehmen endlich Notiz davon.